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Musiker sind nichts wert

Ein provokanter Titel, ich weiss. Aber genau so ergeht es mir oftmals und sicherlich auch anderen Musikern.
Worum geht es konkret?
Wenn man als Berufsmusiker tätig ist, erlebt man so einiges. Und immer wieder bekommt man da Anfragen von Leuten, welche Interesse daran haben eine Band/Musiker zu buchen. Soweit alles schön und gut. Aber dann kommt man natürlich auch schnell einmal auf das finanzielle bzw. Gagen zu sprechen und nicht wenig hört man. “Was, das kostet so viel?” oder “Ihr macht das doch aus Spass!”, und noch besser “Könnt ihr nicht GRATIS spielen?”. Es gibt da noch unzählige andere unverständliche Reaktionen und ihr könnt sehr gerne eure Erfahrungen hier als Kommentar hinterlassen.
Aber was soll das überhaupt? Wieso wird der Beruf eines Künstlers/Musikers nicht anerkannt? Wieso ist es heute nach wie vor so, dass viele das Gefühl haben, “Musiker” ist ja gar kein richtiger Beruf und die machen ja alle noch was anderes und machen das nur so nebenbei. Okay, klar das gibt es auch. Ist ja auch nicht schlimm und das geht ja auch. Aber wenn man zu 100% als Musiker tätig ist, muss man auch irgendwie davon leben. Auch wir Musiker haben Rechnungen welche wir zahlen müssen. Bislang habe ich keinen Weg gefunden, dass die Rechnungen sich von selbst zahlen!!
Wie auch immer, mich macht dies extrem sauer und zugleich traurig, dass dieser Beruf nicht wertgeschätzt wird. Ich habe es schon leider genug erlebt in meiner noch jungen Musiker Karriere, dass die Leute bei den Musikern einfach nichts ausgeben wollten. Das ganze zu teuer sei und und und … !
Und wenn Aussagen wie “Ihr habt doch Spass daran, dass reicht doch!” kommen, kann ich nur sagen:
“Ja sicher habe ich Spass an meinem Job, was ist falsch daran. Wenn andere Ihren Job nicht mögen, sind die selber schuld. Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen, aber jeder kann so was machen!”.
Sicherlich gibt es auch die andere Seite. Jene welche das ganze schätzen was ein Musiker macht, dass sei hier auch festgehalten. Denn glücklicherweise erlebe ich das mehrheitlich. Denn sobald man den Leuten aufzeigt, dass man ja zum Auftrittsort fahren muss, somit Spesen anfallen, man sich vorbereitet, probt, gegebenenfalls neue Songs einstudiert usw., kommt schnell mal ein “AHA, stimmt ja!”.
Aber eben, es wird immer wieder diese Situationen geben, wo manche das Gefühl haben, man kommt einfach mal schnell gratis spielen. Für mich immer wieder ein Ärgernis und wenn ich sogar schon Briefe bekomme, wo steht: “Ja wir veranstalten ein Event so und so, wir würden uns freuen, wenn sie mitmachen, aber Gagen gibt es keine.” dann kann ich nur sagen, “Dann komme ich auch nicht spielen.”
Meinungen von Musikern
Nichts zahlen ist unfair. Musik ist ein Handwerk und muss auf irgend ner weise belohnt werden. Sebastiano Mereu via Twitter
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Practice Set von DW Drums

Für Drummer gibt es so allerlei praktisches Zubehör Material. Eines davon ist das Practice Set “Go Anywhere™” von DW (Drum Workshop). Hierbei handelt es sich um ein Übungspad Set. Sieht aus wie ein Schlagzeug, mehr wie ein E-Drum. Es besteht aus fünf Pads – zwei 8″ Pads welche ein Tom oder Cymbal nachahmen, sowie zwei 10″ Pads welche als ein Pseudo Snare bzw. Floor Tom ihren Platz einnehmen und einem Bassdrum Pad.
So und damit hat man nun ein komplettes Set, bestehend aus Pads, mit welchem man jederzeit üben kann, wo man auch gerade ist. Wer möchte kann natürlich noch ein Hi-Hat hinzufügen, und gegebenenfalls die Cymbals dort auch noch mit Pads dämpfen – Hi-Hat Mutes von HQ Percussion. Die Pads produzieren nahezu einen lautlosen Klang. Der normale Pad Sound ist einfach hörbar, aber dies stört niemanden. Ein natürliches Feeling sowie Rebound ist ebenfalls gegeben und das ganze ist schnell aufgestellt und einsatzbereit und macht einen erstaunlich soliden Eindruck.
Und somit kann man alles mögliche auf diesen Pads üben, sei es Koordination oder sonstige Übungen. Denkbar wäre auch das aufstellen im Garten. Und schon kann man als Drummer an der frischen Luft üben. Sicherlich ist es kein Ersatz für ein richtiges Drum. Aber wer zum Beispiel auf Reisen geht und ein kompaktes Übungsset haben möchte, der ist damit gut bedient. Auch sonst eignet es sich für jeden Drummer.
Weitere Informationen gibt es hier.
Das ganze ist übrigens direkt erhältlich bei DRUMS ONLY Zürich.
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Eingetroffen die neuen Agner Signature Drumsticks

Vor einiger Zeit habe ich mich mit diversen Prototype Drumsticks von Agner Drumsticks beschäftigt. Okay, man könnte sich nun hier fragen, wieso auch braucht man einen eigenen Signature Drumsticks? Heute hat man ja genug Auswahl und es hat ja unzählige Drumsticks zur Auswahl. Das stimmt, in der Tat. Heute hat man wirklich eine grosse Auswahl bei diversen Herstellern.
Ich habe aber mich bislang mit keinem Modell so wohl gefühlt. Irgendwie hat mir immer etwas gefehlt bei den Drumsticks, welche ich gespielt habe. Es war wohl die Ausgewogenheit, Balance, Gewicht oder was auch immer. Irgendwie konnte ich mich mit keinem Drumstick anfreunden.
Schon seit einiger Zeit bin ich bei Agner Swiss Drumsticks in der Endorser Familie mit dabei. Für mich eine grosse Ehre. Denn Paul Agner fertigt wirklich unglaublich geniale Drumsticks und das in einer hohen Qualität. Ich staune immer wieder über die Haltbarkeit dieser Sticks. Was ich bei vielen anderen Drumsticks Herstellern vermisst habe.
So traf ich mich auch einmal mit Paul Agner, wo ich meine Vorstellungen, Ideen usw. von einem Drumstick erzählte. Mein Stick basiert grundsätzlich auf dem bereits erhältlichen “Funky” Drumsticks Modell von Agner. Jedoch wurde der Stick verändert und eben meinen Vorstellungen angepasst. Das waren vor allem die Länge, welche einen grossen Einfluss hat, und auch der “Tip” und sonstige Kleinigkeiten.
Und nach kurzer Zeit erhielt ich dann auch die ersten Prototypen. Und ich merkte es geht genau in diese Richtung. Nach einigen weiteren Prototypen, war es dann soweit, und ich hielt mein Drumstick in der Hand, welches einfach ausgewogen, ein perfektes Gewicht hat und beim Spielen unglaublich angenehm ist. Es ist wirklich sehr wichtig, dass man sich mit einem Drumstick wohl fühlt. Und ich hätte sicherlich keinen eigenen Drumstick machen lassen, wenn ich eines gefunden hätte, mit welchem ich zufrieden gewesen wäre.
Alles andere wie die Signature auf dem Stick und die weisse Lackierung sind nebensächlich. Gehört halt dann zu einem individuellem Drumstick mit dazu. Aber das wichtigste ist einfach, das Spielgefühl mit meinem Drumstick. Dieser ist einfach herrlich. DANKE an Agner, wieder einmal eine grossartige Arbeit geleistet.
Wer Interesse an diesen Drumsticks hat, der kann sich gerne bei mir melden, ich gebe dann gerne Auskunft wo diese Sticks erhältlich sind. Hier geht es zum Kontaktformular.
Übrigens Agner Drumsticks feiert dieses Jahr am 11. September 2010 seinen 25 Geburtstag. Mehr Infos dazu findet man bei jazzdrummerworld.com

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Suche neuen Übungsraum

Es ist wieder mal soweit, ich suche einen Übungsraum im Raum Thun. Und das ist wirklich keine einfache Sache. Scheint mir schon fast unmöglich zu sein. Warum ich einen neuen Raum brauche, hat diverse Gründe. Das Drum Studio in Oberhofen ist mehr so eine Übergangslösung, bis ich eben etwas hier im Raum Thun finde.
Daher schmeisse ich das hier auch mal in die Runde. Man weiss ja nie wer hier alles mitliest. Ideal wäre etwas, wo ich zu jeder Tageszeit üben kann. Das ist wichtig und wo ich niemanden störe.
Na mal schauen was passiert. Das wird sicherlich ein Abenteuer etwas zu finden. Nehme mal diese Herausforderung an. Und wenn jemand Tipps und von Räumen weiss, bin ich natürlich dankbar für jeden Hinweis.
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Studiosession an der Swiss Jazz School Bern

Die letzten Tage waren hier bei derDrummer.ch zumindest wieder ruhiger. Ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt um neue Inspiration zu holen. Zudem war ich mit Studioarbeit beschäftigt. Samstag vor einer Woche war ich in Bern an der Swiss Jazz School Bern im Studio und habe für eine ganz liebe Sängerin einen Pop Song eingespielt.
Dazu habe ich wieder einmal mein heiss geliebtes Yamaha Oak Drumset zusammengepackt – zumindest Teile davon – und bin ins Studio gefahren. Es war mal wieder ein sehr schöne und wie immer lehrreiche Erfahrung. Studioarbeit kann entweder sehr anstrengend sein oder eben wie diesmal schön angenehm und locker. Dann kann man auch besser arbeiten. Aber es waren ja auch tolle Leute dabei und somit herrschte eine angenehme Atmosphäre.
Bei Flickr gibt es einige Bilder von diesem Studiotag.
Und übrigens war ein super Tontechniker mit dabei, was natürlich immer wieder eine Freude ist. Hier geht es zu seiner Site dasKlangereignis.ch.
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Bassdrum Technik
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein grosser Fan von Jojo Mayer bin. Mir gefällt einfach seine Einstellung zur Musik. Für mich ist er einer jener Drummer, welche eine unglaubliche Technik besitzen und diese musikalisch einsetzen können. Was nützt es einem Drummer, wenn er der schnellste ist, die beste Technik hat, aber das ganze in einem musikalischem Kontext nicht umsetzen kann? Und gerade das ist bei Jojo Mayer so faszinierend, wie er seine Technik für die Musik nutzt.
Jojo Mayer sagte einmal: “Technique without music, is just exercise…”
Und das trifft es einfach. Persönlich beschäftige ich mich zur Zeit sehr intensiv mit der Bassdrum Technik. Und da finde ich gerade Jojo’s herangehensweise an die Bassdrum Technik sehr interessant. Wie er selber mal in einem Workshop sagte, ist es eigentlich nichts anderes, als das was Stepptänzer schon lange machen.
Als Übungen benutze ich da das Buch von Ted Reed Bass Drum Technique for the Modern Drummer. Ein sehr empfehlenswertes Buch, um die Bassdrum Technik zu verbessern.
Im Zentrum sollte jedoch immer die Musik stehen. Man sollte nie vergessen, dass man an der Technik darum arbeitet um sich musikalisch besser auszudrücken. Man muss ein gewisses Mass an Technik besitzen. Das ist wichtig, aber die Musik darf darunter nicht leiden.
Anbei noch zwei interessante YouTube Videos, wo Jojo Mayer seine Fusstechnik beschreibt und zeigt. Ebenfalls wird es wohl in nächster Zeit mal ein Fortsetzung zu seiner DVD “Jojo Mayer Secret Weapons for the Modern Drummer” geben. Siehe dazu auch das Jojo Mayer Interview bei jazzdrummerworld.com
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Freestyle Brushes Work
Brushes (Besen) haben immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen. Viele benutze diese erst gar nicht, ausgenommen natürlich Jazzdrummer, dort gehört es zur Standard Ausrüstung. Doch wieso oftmals viele Drummer, Brushes verachten und der Meinung sind, damit könne man einfach nichts anderes machen als nur Jazz, ist unverständlich. Selbstverständlich denken nicht alle Drummer so. Das sei hier auch festgehalten.
Ich persönlich liebe Brushes. Nebst Swing Patterns oder sonstigen Grooves, kann man mit Brushes wirklich unglaublich viel anstellen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Dazu habe ich heute einfach mal spontan meine Kamera vom MacBook Pro laufen lassen und einige, ich nenne es “Freestyle Brushes Work” gespielt. Ich habe einfach mal drauf los gespielt. Das ist daraus entstanden.
Wer noch keine Brushes hat, der sollte sich mal diese Brushes von Agner Swiss Drumsticks einmal näher anschauen. Sehr empfehlenswerte Brushes.
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Neues Design für jazzdrummerworld.com?
Seit einiger Zeit schon beschäftige ich mich mit dem Gedanken jazzdrummerworld.com ein neues Design bzw. ein Redesign zu verpassen. Bislang habe ich das alles selber gemacht. Design umgesetzt, wobei es auf einem fertigen Design basiert, programmiert so viel ich eben selber kann. Und auch sonst alles selber umgesetzt bei jazzdrummerworld. Das jetzige Design trägt doch einiges an Ballast mit sich herum. Dies hat vor allem Auswirkungen auf die Performance der Site. Auch das sollte dann mit einem neuen Design für jazzdrummerworld.com behoben werden!
Doch ich merke, die Zeit fehlt mir einfach und vor allem eine Zündende Idee für ein Redesign. Und da habe ich mir in letzter Zeit so einige Gedanken gemacht und vor allem Fragen zusammengestellt.
- Wie sollte es aussehen das Redesign?
- Was könnte man verbessern?
- Was wünschen sich die Leser?
- Braucht es das überhaupt?
Sind nur einige konkrete Fragen, welche ich mir stelle. Sicher ist, es soll im Magazin Stil bleiben. Daher spiele ich nun auch mit dem Gedanken, dass ganze einer Agentur zu übergeben. Ich habe wirklich eine grosse Zahl an Freunden und Kollegen aus der Grafik Branche, mit genialen Ideen. Auch das Budget müsste ich festlegen. Leider mache ich mit jazzdrummerworld.com nach wie vor keine grosse Einnahmen. Momentan sogar gar keine. Ich hatte schon einige Werbekunden, aber zur Zeit läuft da auch nichts.
Nun muss ich mir mal wohl einfach ein paar Offerten reinholen und mal schauen was ich vom Budget her machen könnte. Weitermachen werde ich mit jazzdrummerworld.com so oder so. Die Platform wächst und wächst und stösst nach wie vor auf ein grosses Interesse. Dafür bin ich auch allen Lesern und treuen Besuchern dankbar.
Ach ja, und wenn das jetzt Grafiker usw. lesen. Meldet Euch doch bei mir. Das würde mich freuen. Auch neue Leute und Ideen kennenzulernen. Ich bin gespannt was da passieren wird.















